Tradition – Innovation – Zukunft


Seit 180 Jahren steht C.D. Wälzholz in der Tradition wegweisender Innovationen. Schon früh schlug das Familienunternehmen mit neuartigen, kundenorientierten Produkten und Fertigungsmethoden den Wachstumskurs ein: in den Anfangsjahren etwa mit besonders elastischen Webrieten, Spezialdrähten für Regen- und Sonnenschirme oder kaltgewalzten Krinolinenfedern für Reifröcke. 35 Jahre nach der Gründung war CDW eines der führenden Unternehmen der Kaltwalzindustrie und exportierte bereits im Jahr 1890 nach Japan und England.

Technischer Fortschritt sicherte über Jahrzehnte hinweg das Bestehen. Immer wieder gelang es CDW, schwierigen Marktbedingungen zu trotzen und aus Krisenzeiten gestärkt hervorzugehen – durch den festen Glauben an die Kraft der Innovation zur Sicherung der Zukunft des Unternehmens.

So hat C.D. Wälzholz zu jeder Zeit modernste Anlagen betrieben und Werkstoffe für wegweisende Technologien geliefert: Waren es um die Jahrhundertwende etwa Paragonstähle und in den Fünfzigerjahren olympiaerprobte Skikantenprofile, kennzeichnen heute innovative, flexible Werkstoffe wie z. B. höchstfeste Federstähle für Sicherheitsgurtsysteme sowie extrem dünne Elektrobänder für umweltschonende Hybridantriebe und effiziente Anlagen zur Energiegewinnung die Ausrichtung des Werkstoff- und Entwicklungsspektrums. Weltweit agierende Unternehmen arbeiten in der Entwicklung eng mit CDW zusammen – eine Tradition des Know-how-Transfers, von dem alle Partner profitieren.

In der jüngeren Vergangenheit trieb C.D. Wälzholz die Expansion in internationale Märkte voran. Heute sind wir mit über 1.900 Mitarbeitern eines der größten Kaltwalzwerke weltweit und bauen unsere internationale Ausrichtung konsequent aus. So besetzen wir mit Produktions- und Vertriebsstandorten strategisch wichtige Zielmärkte in Asien und Amerika. Gleichzeitig hat C.D. Wälzholz die regionalen Standorte gestärkt – hier entstehen die Innovationen, die uns weltweit einen Spitzenplatz in der Kaltwalzindustrie sichern.

So blicken wir stolz zurück auf eine 180-jährige Tradition der Innovationen – und voller Tatendrang der Zukunft entgegen.

 

Historie

 

1829

Kauf der Grobdrahtrolle „Auf’m Graben“ (Mühlengraben) im Nahmertal und wenig später Pachtung der Feindrahtrolle „Borggräfen-Rolle“ für Feindrähte und dünne Flachdrähte am Obergraben

1845

DIe „Rietefabrik des Caspar D. Wälzholz“ ist eine von insgesamt zwölf Riete- und Drahtfabriken in Hohenlimburg

1848

Revolutionskrise mit stockendem Absatz, Produktionsrückgang und Entlassungen

1850-1857 Kauf der Borggräfen-Rolle
1854 Aufnahme der Herstellung von Spezialdraht für Regen- und Sonnenschirme, was sich in den nächsten Jahren als Verkaufsschlager erweisen soll
1857 Generationswechsel – der Gründer Caspar D. Wälzholz überträgt die gesunde Firma seinem Sohn Ludwig
1863 Produktion eines breiten Spektrums von Eisen- und Stahldrähten, Springfedern, Weberieten aus Eisen-, Stahl- oder Messingdraht, viele hochwertige Spezialdrähte wie Kettendraht, Telegrafendraht, Stiftdraht, Bindedraht, Maschinendraht und Draht für Sticknadeln, Gabeln, Sonnen- und Regenschirme, gelochte Eisenplättchen zur Führung des Fadens im Webstuhl (Maillons), Handel mit zugekauften Eisen-, Stahl- und Messingwaren
1864 Abriss der alten Drahtrolle und Errichtung einer modernen zweistöckigen Fabrikhalle, das Wasserrad wird durch eine 12-PS-Dampfmaschine ergänzt
1866 Aufstellung der ersten Kaltwalzgerüste mit gusseisernen Walzen und Einrichtung einer eigenen Härterei zur Aufnahme der Fabrikation von kaltgewalzten Krinolinendrähten
1866-1867 der Preußisch-Österreichische Krieg lässt die Produktion der Krinolinendrähte stillstehen – Wälzholz produziert Eisendraht für Militärstiefel
1868 Expansion
Kauf einer eigenen Drehbank, Installation einer größeren Dampfmaschine, Errichtung eines Packhauses und Büros, Vergrößerung der Zieherei, Modernisierung der Glüherei, Beitritt zur Kranken-Unterstützungskasse der Hohenlimburger Fabrikanten
1870 neue Anwendungsmöglichkeiten für kaltgewalzten Stahl: Instrumente, Schrauben, Federn, Nähmaschinen, Fahrräder, Schlösser, Blumendraht und Gewehrteile
1874 Ludwig Wälzholz verstirbt infolge einer Erkrankung; sein gerade 20-jähriger Sohn Ludwig übernahm die Leitung zusammen mit seinen Brüdern August und Gisbert. Eigentümerin blieb jedoch Louise Wälzholz
1884 Absatzkrise durch Nachfragerückgang von Korsett- und Krinolinenstahl
1887 Weiterentwicklung des Krinolinenstahls zu Paragonstahl
1896 Bau eines größeren Kaltwalzwerkes, betrieben von zwei Dampfmaschinen
1905 Zusammen mit der Fa. Feuerhake & Cie. die Gründung der Fa. Union-Gesellschaft für Metallindustrie GmbH in Fröndenberg (Ketten- und Fahrradfabrik)
1906-1910 Bau eines weiteren Kaltwalzwerkes
1919 Günter Wälzholz wird persönlich haftender Gesellschafter
1921 Dr. jur. Hans Junius, Schwiegersohn von Ludwig Wälzholz, tritt als Syndikus der Geschäftsleitung bei.
1937 Dr. jur. Hans Junius wird persönlich haftender Gesellschafter und Ludwig Wälzholz scheidet aus der Firmenleitung aus; Otto Dreiser wird Prokurist
1939-1945 Fertigung für die Metallwaren- und Rüstungsindustrie teilweise mit Hilfe von Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen
1946 Sohn von Herrn Dr. jur Hans Junius, Hans Martin Junius, übernimmt die Verantwortung im Werk; als Verkaufsschlager entwickelte sich das Junius-Stocheisen, „Justo“ genannt
1951 Bau neuer Hallen, u. a. die „Paragon-Halle“
In der Glüherei Umstellung von alten gas- und kohlebefeuerten Einsatztöpfen auf einen elektrischen Rollenherd-Durchlaufofen
1953-1955 Die Söhne des Herrn Dr. jur. Hans Junius, Hans Martin Junius und Eckart Wälzholz-Junius übernehmen zusammen mit dem Neffen Dieter Wälzholz die Führung des Unternehmens.
1954 Einweihung der Ludwig-Halle
bis 1962 Bau von fünf großen Hallen und Verlegung des Kerns der Kaltwalzerei mit den Hochleistungs-Reversieranlagen, der Glüherei und der Dynamobandabteilung nach Hagen; Errichtung einer neuen Glühlinie für Elektroband
1966 Bau des zentralen Verwaltungsgebäudes in Hagen-Fley
1969 Errichtung des Werkes Hagen-Fley-Nord
1972 Inbetriebnahme einer modernen Schubbeizanlage
1973 Gründung der Brasmetal Waelzholz S.A. in Sao Paulo und Schließung des Werkes Union-Gesellschaft für Metallindustrie GmbH in Fröndenberg
1975 Inbetriebnahme der großen viergerüstigen Kaltband-Tandemstraße
1983 Ausbau der Glüherei und Ausstattung mit Haubenglühanlagen
1989 Bau des Hochregallagers
1990 Dr.-Ing. Hans-Toni Junius und Dipl.-Volkswirt Herbert Otten übernehmen die Geschäftsführung
1991 Aufbau des modernen Skikantenzentrums in Hagen-Hohenlimburg
1996 Kauf des Elektroband-Durchlaufofens von Hoesch. Gemeinsam mit D&B Gründung der Tochter CDW-Edge in Cleveland, Ohio USA
2000 Kauf des Werkes Hagen-Kabel – ehem. Kaltwalzwerk Hoesch Hohenlimburg
2001 Kauf des Unternehmens IJ Stahleisenhandel von der Familie Junius und Umformung in das Service-Center CDW in IS-Stenglingsen
Übernahme des Unternehmens D&B und Gründung des CDW Service Center D&B, Ltd. In Cleveland/Ohio
2002 Übernahme des Unternehmens Kaltwalzwerk Brockhaus in Plettenberg
2003 Übernahme der Fa. Bernier in Thiers, Frankreich und Gründung des CDW Centre de Services Bernier SAS
2007

Übernahme des Unternehmens "Kaltwalzwerk Röchling KG" in Oberkochen, Gründung des Service Centers Wälzholz New Material (Taicang) Co., Ltd in China, Jointventure zwischen CDW und der Hugo Kern und Liebers GmbH & Co. KG zur Taicang Wälzholz – Kern-Liebers New Material Co., Ltd

2008 Führung des Unternehmens durch Herrn Dr. Hans-Toni Junius als Vorsitzenden der Geschäftsführung zusammen mit Herrn Dr. Heino Buddenberg als technischen Geschäftsführer und Herrn Dirk Barschkett als kfm. Geschäftsführer
Gründung der CDW Asia in HongKong
CDW Weltweit
Wählen Sie eine unserer internationalen Websites
 

Hier finden Sie unsere neuen Zertifikate zum Download

 

CDW auf der CWIEME 2010
vom 22. bis 24. Juni in Berlin
Halle 2.1, Stand 4115

BandstahlBandstahl vergütetElektrobandKaltbandBonderbandSchmalbandProfile